Zwischen "never surrender" und "licence to ill" liegt alles was ich weiß und alles was ich will...
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Vergiss Romeo und Julia... wann gibts Abendbrot? Willst du wirklich tauschen? Am Ende warn sie tot..

Dieses Wetter bringt einen ganz offensichtlich auf komische Gedanken und wenn es noch weiter in dem jetzigen Zustand verweilt, dann kann man mich im Frühling nächsten Jahres in Portugal anfinden, wo ich auf einem Biobauernhof Datteln ernte. Das kommt nämlich dabei heraus, wenn ich abwechselnd Bücher fürs mündliche lese und im Internet nach Beschäftigungsmöglichkeiten suche für wenn ich wieder aus Senegal da bin... Also eigentlich gefällt mir die Idee sogar schon recht gut aber ich wollte doch lieber nach Italien oder Ungarn. Nur da gibt es anscheinend keine ökologischen Projekte, die gerne von mir unterstützt würden. Ich bin nämlich zu dem Entschluss gekommen, dass nachdem das in Senegal ein soziales Projekt ist, danach etwas anderes dran sein muss, vornehmlich nun eben ein ökologisches. Man kann auch in Afrika Heilkräuter anpflanzen oder in Island Wale beobachten. Das hört sich doch alles sehr verlockend an, am liebsten würde ich alles machen. Aber dazu reicht die Zeit dann doch nciht weil mehr als ein Jahr Pause muss irgendwie nciht sein. Obwohl, falls ich noch etwas entdecke, das ich unbedingt machen möchte, warum nicht? Ich mag mich nicht in diese hektische Gesellschaft einordnen, in der es ein Desaster ist, wenn man eine "Lücke" im Lebenslauf hat und man am besten zielstrebig ein einziges berufliches Ziel verfolgen sollte. Darauf hab ich keine Lust, und ganz zu schweigen davon, habe ich auch kein Ziel. Aber warum muss es auch immer so ein von allen anerkanntes Ziel sein? Warum kann mein Ziel nicht sein, alles zu tun, was ich nuneinmal gerade tun möchte und wenn ich jetzt gerne erst einmal weg möchte, neue Sprachen lernen vielleicht und meine Zeit mal mit etwas anderem verbringen möchte, warum nicht? Ich lass mir das nicht nehmen weil es ist doch wirklich so, wenn man es jetzt nicht macht, macht man es letztendlich nie und dann bin ich irgendwann so ein verbitterter Mensch, der das Gefühl hat, nie wirklich das getan zu haben, was er wirklich wollte, nie wirklich "gelebt" hat. Obwohl es natürlich auch irgendwie Unsinn ist, dass man solche Dinge später nicht mehr machen kann, aber letztendlich läuft es leider doch darauf hinaus.
Und ich möchte auf keinen Fall noch einmal irgendwelche Chancen ungenutzt vorbei ziehen lassen, denn das ist schon oft genug geschehen. Wie viel habe ich schon wirklich aus der Schule mit genommen? Nicht genug vermutlich. In der Schule wird einem das Wissen auf einem Silbertablett serviert, man muss nahezu ncihts dafür tun und die wenigsten Menschen wissen das zu schätzen, mich eingschlossen. Es wurde uns serviert und fast niemand hat es so angenommen, wie es angebracht gewesen wäre. Nie wieder bekommt man so eine breit gefächerte Menge an interessanten Dingen einfach so vorgelegt, angeboten. Schade, dass einem dies erst während der nostalgischen Gefühlsphase (fast) nach dem Abi bewusst wird, wenn es sowieso zu spät ist. Beziehungsweise was heißt zu spät, es ist nie zu spät und genau deswegen gehe ich jetzt wieder an meine Bücher, ich muss doch meinen momentanen Stand von einem Buch pro Tag beibehalten.
3.6.06 13:24
 


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