Zwischen "never surrender" und "licence to ill" liegt alles was ich weiß und alles was ich will...
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Dagegen!!

Ich habe eine merkwürdige Entdecckung an mir gemacht... In manchen Situationen ergreif ich doch tatsächlich Partei für jemanden oder etwas, dessen Meinung ich gar nicht bin. Einfach nur, weil es Spaß amcht, dagegen zu sein. Manchmal ist es auch so, dass ich wirklich tatkräftig dieses etwas verteidige und erst nach und nach merke, dass das gar nicht meine Meinung ist, die ich da gerade kundgebe. Aber wessen ist es dann? Wo kommt diese Einstellung denn her? Wer liefert mir die Argumente? Kommen die aus meinem Inneren? Aber das würde ja auch bedeuten, dass ich tief innen drin wohl doch etwas diese Einstellung vertrete. Vielleicht bilde ich mir auch nur ein, anderer Meinung zu sein und in solchen Momenten kommt meine wahre Einstellung durch... Jedenfalls, wenn mir denn auffällt, dass das gerade nicht meiner Meinung entsprach, ist es immer etwas schwierig, den Geenüber jetzt von dem Gegenteil zu überzeugen. Also muss ich es wohl oder übel dabei belassen und der andere bleibt in dem Glauben, ich hätte wahrheitsgemäß gesagt, was ich wirklich denke. Aber das wiederum würde ja auch bedeuten, dass einige Menschen ein vollkommen falsches Bild von mir haben. Die kennen meine wahre Einstellung ja dann gar nicht. Beziehungsweise sie halten mich für inkonsequent, wenn sie mich ein andermal mit meiner wirklichen Meinung erleben. Aber das bin ich wohl auch irgendwie. Ich mein, es ist schon beeindruckend, dass ich das überhaupt mit meinem Gewissen vertreten kann, manchmal mit einer Meinung da zu stehen, die nicht einmal meine eigene ist. Wo ich doch sonst so vieles nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann... Aber vielleicht siegt der Spaß da auch einfach über das Gewissen. Diskussionen sind was wunderbares und nur mit ganz wenigen Leuten kann man wirklich auch dann gut diskutieren, wenn man ein- und derselben Meinung ist. Oder wenn man genau weiß, dass einige Menschen geschockt sind, wenn man jetzt etwas bestimmtes sagt oder tut. Das sind wirklich siegreiche Momente, in denen man man sich innerlich einfach nur freut, weil man die Reaktion richtig vorhergesagt hat. Außerdem mag ich jene Menschen nicht, die immer zu allem ja und amen sagen und es immer allen Recht machen wollen. Das ist unmenschlich. Genau wie wenn jemand immer fröhlich und lieb und nett ist. Das kann auch nicht natürlich sein. So etwas muss man doch zu Hause vor dem Spiegel geübt haben, damit es in allen Situationen auch wirklich authentisch rüberkommt. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Außerdem find ich das auch langweilig, was ist schon besonderes an Menschen, deren Reaktionen und Verhalten man immer und andauernd vorhersagen kann. Nein danke, dann lieber inkonsequent und ein bisschen contra. Eigentlich mag ich contra-Menschen. Ich meine, ncihts hier ist so toll, als dass es jeder gut heißen müsste. Es gibt so vieles, gegen das man zur Abwechslung mal sein kann, ohne dass es jemandem weh tut. Das sollte ejder mal ausprobieren und schon wäre unser Leben um einiges interessanter. Man sollte aber natürlich nciht immer nur gegen alles sien und nichts ändern. Da wird die Unterscheidung jetzt schwer, sind die, die unkonstruktive Kritik ausüben jetzt schlimmer oder die, die immer alles toll finden? Ich würde sagen: Gleichstand.
Ok, komplexes Thema hab ich gemerkt. Da sind eindeutig noch ein paar Gedanken mehr notwendig, irgendwann.
4.3.06 20:57
 


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