Zwischen "never surrender" und "licence to ill" liegt alles was ich weiß und alles was ich will...
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I noticed tonight, that the world has been turning...

Es ist schon komisch, wenn man jetzt so etwa ein Jahr zurück blickt... Es kommt mir vor, als sei ich damals noch ein vollkommen anderer Mensch gewesen, was aber natürlich Unsinn ist. Denn so sehr man immer denkt, man habe sich verändert, so wenig hat sich tatsächlich an einem selbst geändert. Nur rückblickend kommt mir mein früheres Ich immer so jung, unerfahren vor aber tatsächlich werde ich genau das in einigen Monaten auch wieder von meinem jetzigen Ich denken...
Aber trotzdem kommt mir alles, das noch vor einem Jahr war, so unglaublich weit weg vor, fast schon nicht mehr real. In einem Jahr kann einfach so viel geschehen, man kann so viele neue Dinge sehen und erleben, die einen prägen müssten und dies auch tun, obgleich man der selbe Mensch bleibt, nur mit einem anderen Blickwinkel, einer anderen Sichtweise auf bestimmte Dinge vielleicht.
Aber man ändert sich eben nicht nur selbst, sondern alles um einen herum ändert sich, jede Person, jede Situation, so dass es einem irgendwann nicht mehr denkbar erscheint, sich noch einmal in gewissen Situationen aus der Vergangenheit wieder zu finden.
Aber ich bin froh, dass ich nicht wehmütig oder nostalgisch werde, wenn ich an die letzten Monate, Jahre denke. Denn sonst kann man ja gar nicht nach Vorne schauen, sich auf neue Dinge freuen. Und vor allem strebt man nicht danach, sich selbst zu verändern oder einfach weiter zu entwickeln.
Aber irgendwie ist es auch bedenklich, dass man sein früheres Ich fast nie als zufriedenstellend ansehen kann. Das beudeutet zum Einen, dass man sich selbst vermutlich nciht sondelrich mögen würde, träfe man sein früheres Ich, aber zum Anderen bedeutet das vor Allem, dass man sein jetziges Ich, würde man sich in der Zukunft treffen, auch nicht wirklich wird leiden können, was wirklich erschreckend ist. Wie soll man denn so jemals mit sich zufrieden sein? Im Grunde genommen ist das damit ja ein Ding der Unmöglichkeit.
Aber ich denke, das nimmt man gerne in Kauf, wenn man dafür den Ansporn, ja den Ehrgeiz hat, sich immer weiter zu verändern, als Person immer weiter voran zu kommen.
Denn stehen bleiben ist das Schlimmste, denn mit dem Stehen bleiben bleibt man nciht nur selbst stehen, sondern mit einem alle seine Träume, Wünsche, Sehnsüchte, Leidenschaften.
30.3.07 02:12





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